Startseite | Kontakt | Anreise & Öffnungszeiten | Geigenbau Gästebuch | Impressum | Sitemap   

Bogen Tipps

Kleine Wartungs- und Reinigungsarbeiten können am Bogen selber vorgenommen werden.
Bei allen Arbeiten, bei denen der Frosch abgenommen wird, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Frosch, bzw. die Haare sich nicht verdrehen. Bei dem Reinigen der Haare darf kein Alkohol an die Bogenstange geraten.

Bei Hitze ziehen sich die Bogenhaare zusammen

Es darf nicht vorgekommen, dass ein Bogen im Sommer auf einer Fensterbank abgelegt wird die der prallen Sonne ausgesetzt ist. Bei Hitze zieht sich das Haar zusammen und kann einen Bogen so stark unter Spannung versetzen, dass er bricht.

Bei Feuchtigkeit dehnt sich das Haar

Wenn Sie eine Reise in feuchtwarme Länder planen, überprüfen Sie, ob die Bogenhaare nicht zu lang sind (die Haare sollten beim kompletten Abspannen nicht zu stark durchhängen). Im feuchten Klima dehnen sich die Haare aus und es kann passieren, dass der Bogen sich nicht mehr richtig spannen läßt. Lassen Sie im Zweifelsfalle vor einer solchen Reise den Bogen vorher neu behaaren.

Bogenhaare auswaschen Wenn sich die Bogenhaare abgespielt anfühlen, kann ein auswaschen der Haare oft helfen.

Daumenleder leimen Bedingt durch Schweiß und Daumennagel kann sich das Leder ablösen.

Bogenstange reinigen Auf der Bogenstange kann sich eine klebrige Kolofoniumschicht bilden, die sie selber reinigen können.

Bogenfrosch reinigen Kolofonium, Handschweiss oder Anlaufen der Silberteile können den Frosch verschmutzen.

Silberdraht gelöst Mit etwas Geschick kann ein loser Silberdraht neu gewickelt und befestigt werden.

Kann Kolofonium alt werden? Bei falscher Lagerung kann das Kolofonium austrocknen.

Die verschiedenen Kolofoniumsorten

Das Kolofonium besteht überwiegend aus Baumharz (z.B. Fichten- und Lärchenharz). Ein Kolofonium für die Geige ist deutlich härter als ein Kolofonium für den Kontrabass. Je dicker die Saiten sind, die in Schwingung versetzt werden müssen, desto klebriger muß das Kolofonium sein.
Die Unterschiede der einzelnen Kolofoniumsorten zeichnen sich durch die "Griffigkeit" beim Spielen aus. Ein etwas weicheres Kolofonium erzeugt einen kräftigeren Ton, kann jedoch auch stärkere Nebengeräusche erzeugen.
Ein härteres Kolofonium nutzt sich weniger ab und "staubt" beim Spielen weniger.

Zu den Themenübersichten

Was möchten Sie hier vorgestellt haben

Die Geigenbauer Tipps & Tricks in der Übersicht