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Feinstimmer Probleme

Feinstimmerprobleme

Zu den am häufigsten nicht bemerkten Schäden am Instrument zählt das Einbohren des Feinstimmers in die Decke, wie bei dieser alten französischen Violine zu sehen ist.
Dabei wird der Lack und das Holz teilweise stark beschädigt und es können Klapppergeräusch auftreten

Was passiert?

  • Insbesondere bei den äußeren Saiten G und E besteht die Gefahr, dass eine zu lange Schraube des Feinstimmers den Lack und möglicherweise auch das Holz beschädigt.
  • Es können Klapper- und Sirrgeräusche auftreten, da die Vibrationen der Decke in Kontakt mit dem Feinstimmer geraten.

 
- Die einfachste Lösung ist natürlich den Feinstimmer gar nicht so tief hineinzudrehen und regelmäßig mit dem Wirbel die Saite nachzustimmen.

- Um einen solchen Schaden auch bei Unachtsamkeit vorzubeugen, kann man die Feinstimmmerschraube einfach mit einer Feile soweit kürzen, dass bei voll eingedrehter Schraube gar kein Kontakt zur Decke entstehen kann. Das Ende sollten sie dann noch mit Sandpapier glätten, sonst läuft der Feinstimmer unrund.

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Die Schraube lässt sich schwer drehen


Durch den Handschweiß kann sich Flugrost am Gewinde bilden.
Drehen Sie die Schraube ganz aus dem Feinstimmer heraus und nehmen etwas feine Stahlwolle zwischen die Finger.
Drehen Sie die Feinstimmerschraube mehrfach in der Stahlwolle, bis das Gewinde ganz gereinigt ist.

Die Schraube leichtgängig machen


Am besten geht es mit Kugellagerfett, da sich die Konsistenz nicht im Laufe der Zeit verhärtet.
Sollten Sie dies nicht haben, geht es auch mit Parafinöl (Kettenöl) oder reiben Sie die Schraube an einer Stearinkerze. Das funktioniert auch.

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